Kommern August 2005
© 5-preussische-Brigade

Die historische Situation

Elberfeld im Sommer 1814, kurz nach dem Kriegsende, dem 1. Pariser Frieden und der Verbannung Napoleons auf die Insel Elba: Auf der großen Heerstraße fluten Alliierte Truppen aus Frankreich zurück und französische Truppen der kapitulierten Festungen nehmen ihren beschwerlichen Marsch nach Frankreich auf sich. Ein buntes Gedränge, welches der Chronist Johann-Carl Hacken-berg beschrieben und ein bisher nicht bekannter Zeichner in seiner „Elberfelder Bilderhandschrift“ von Ende 1813 bis 1818 festgehalten hat. Die Einquartierung und Fouragen sind eine erhebliche Last für das eigentlich wohlhabende Bergische Land. Offiziere und Reisende zu Fuß oder in der Kutsche suchen sich ihren Weg zu bahnen. Die Herrn Offiziere aller Nationen finden dennoch Zeit, eine provisorische Kriegsschule am 20ten bis 21ten Augustus zu besuchen....

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Noch liegt alles ruhig da.
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Der Tag ist gemächlich
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Man hat gewaschen..
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...und geht mit den Kindern spazieren...
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...oder kümmert sich um Schafe...
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...oder Pferde.
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In der Küche brennt ein Feuer..
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...und es wird gekocht.
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Doch da!
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Soldaten!
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Noch stehen sie vor der Tür...
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...die Offiziere palavern...
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...da sind sie schon im Haus
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Aus ist´s mit der Ruhe...
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...wenn die Soldaten im Dorf sind.

Vom Reisen

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